Kindern eine Stimme geben!

Bildungschancen erhöhen, Sprachbildung entwickeln, Teilnahme am kulturellen Leben der Stadt, ein aktiver Teil einer demokratischen Gesellschaft sein, womöglich ein Mitglied in einem Vereinen werden und sich an verschiedenen Gremien in Schule und Gesellschaft zu beteiligen sind Ziele, die die Grundschule in der Südstadt mit ihrem Schulprofil erreichen möchte.

Sprachentwicklung steht somit im Vordergrund von unserem Schulprofil. Sprache sollte gemeinschaftlich erlebt und mit möglichst vielen Sinnen erfahren werden. Wenn dies gelingt, dann wird Sprache lebendig und spannend.

Deshalb haben wir, neben den im alltäglichen Unterricht eingesetzten Bewegungsphasen und Musikeinlagen, den Schulalltag an verschiedenen Stellen leicht verändert und die folgenden pädagogischen Elemente (überwiegend musischer und sportlicher Natur) eingebaut und im Wochenplan verankert: 

 

Schülerrat

> kann derzeit nicht stattfinden

Einmal pro Monat treffen sich alle gewählten Klassensprecherinnen und Klassensprecher sowie ihre Vertreterinnen und Vertreter in einem Raum gemeinsam mit der Schulsozialpädagogin Frau Richter und der Schulleitung.

Der Schülerrat wird geleitet von der gewählten Schulsprecherin oder dem gewählten Schulsprecher. Sie/Er stellt fest, ob alle Vertreter anwesend sind, lässt das Protokoll verlesen und erfragt bei den jeweiligen Klassen deren Anliegen. Danach erhalten die Schulleitung und der Schulsozialpädagoge Gelegenheit, sich zu den einzelnen Punkten zu äußern und Informationen an die Klassen weiterzugeben. Dann beendet die Schulsprecherin/ der Schulsprecher die Sitzung.

Monatsfeier

> kann derzeit nicht stattfinden

Einmal pro Monat findet im Forum der Schule eine Monatsfeier statt. Die Termine werden am Anfang eines neuen Schuljahres bekannt gegeben.

Achtung: Es kann aus organisatorischen Gründen zu Terminverschiebungen kommen!

Die Monatsfeier ist ein fester Bestand des Unterrichts. Sie findet einmal im Monat immer freitags in der 3. Unterrichtsstunde (10.15 Uhr – 11.00 Uhr) statt. Alle Schülerinnen und Schüler versammeln sich dazu im Forum der Schule. Auf einer Bühne wird den Klassen Gelegenheit gegeben, vor allen anderen Kinder der Schule, etwas zu präsentieren. Dies können Ergebnisse aus den verschiedenen Unterrichtsfächern sein, z.B. aus dem Sachunterricht der Klasse vier, ein Beitrag über die Umweltverschmutzung und was wir alle dagegen unternehmen könnten. Aber auch einstudierte Lieder oder Tänze oder auch Einzeldarbietungen, wie z. B. ein Gitarren- oder Geigenvorspiel, ein Gedicht oder eine Turnübung.

Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler bekommen so eine besondere Wertschätzung und Anerkennung. Die Kinder bekommen zudem einen Einblick in die Arbeit der anderen Klassen und Jahrgangsstufen. Sie werden motiviert, sich weiter zu entwickeln. Außerdem können sie neue Gedicht und Lieder lernen oder bereits bekannte wiedererkennen. Durch eine Darbietung lernen die Schülerinnen und Schüler etwas zu präsentieren, etwas darzustellen, in das Mikrofon zu sprechen und vieles mehr. So entstehen viele positive Erlebnisse, die sie mit ihrer Schulzeit und ihrer Schule verbinden.

Eltern sind hier nicht nur gern gesehene Gäste, sie werden in ihrer Funktion als Vorbild für die Kinder mit in unser Konzept einbezogen. Für uns steht das respektvolle Miteinander an erster Stelle. Den aufführenden Kindern gehört unsere ungeteilte Aufmerksamkeit! In diesem Zusammenhang heißt das:

  • Absolutes Handyverbot! Nicht zuletzt aus datenschutzrechtlichen Gründen sind Zuschauern Ton- und/oder Bildaufnahmen bei unseren Veranstaltungen untersagt.
  • Im Auditorium ist unbedingt auf Ruhe zu achten! Die Kinder müssen das noch lernen. Darum gehen unsere Eltern mit gutem Beispiel voran und zeigen, dass der Verzicht auf private Gespräche eine Form der Wertschätzung gegenüber den Vortragenden darstellt.
  • Kleinkinder und auch Säuglinge können gerne mitgebracht werden, wenn sie bei den Eltern bleiben und sich ruhig verhalten! Natürlich können die Kleinen noch nicht verstehen, wie förderlich sich die Ruhe auf die Konzentration der Vortragenden auswirkt. Auch hier leisten die Eltern den entscheidenden Beitrag. Sie sorgen dafür, dass es zu keinerlei Störung kommt.
  • Auch das Befolgen sicherheitstechnischer Regeln ist eine Form des Respektes. Die Eltern sind auch hier ein Vorbild für ihre Kinder. Für den Fall, dass eine Evakuierung der Räumlichkeiten erforderlich ist, sind Fluchtwege dringend freizuhalten. Aus diesem Grunde müssen Kinderwagen außerhalb des Gebäudes abgestellt werden.

Eltern sind Vorbilder und als solche herzlich eingeladen!

Südstadtstimmen

Dieses musikalische Projekt, dass die Käuzchen-und Eulensänger, sowie die Eulenstreicher umfasst, fördert im besonderen Maße die Sprachentwicklung jedes einzelnen Kindes. Dank großer Hilfen durch die Volksbank BraWo Stiftung in Zusammenarbeit mit United Kids Foundation und der Stifung RTL-Wir helfen Kindern e.V., der Rohnestiftung, des Buchholzsonderfonds der Bürgerstiftung Peine, des Fördervereins Peine für Jugend und Kultur, dem Rotary-Club und des Fördervereins der Grundschule in der Südstadt kann dieses Projekt an unserer Schule und den Kindertagesstätten „Lummerland“ und „Martin Luther“ stattfinden. Mehr dazu finden Sie unter Südstadtstimmen …

 

Eulensänger 

> kann derzeit nicht stattfinden

(Klassen 1a, 1b, 1c) 

Die Eulensängerstunde ist eine kindgerechte Stimmbildung unter der Leitung einer Lehrkraft der Grundschule und einer Lehrkraft der Kreismusikschule Peine. Mehr dazu finden Sie unter Eulensänger …

 

Eulenstreicher

(Klassen 2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c)

Die Eulenstreicherstunde ist eine Stunde in elementarer Musikpraxis unter der Leitung einer Lehrkraft der Grundschule und zwei Lehrkräften der Kreismusikschule Peine. In einem kleinen Orchester aus Streichinstrumenten lernen die Kinder miteinander zu musizieren. Mehr dazu finden Sie unter Eulenstreicher …

 

Vorleseaktionen

Die Kinder der 3. und 4. Klassen nehmen regelmäßig teil an der Autorenlesungen in und außerhalb der Schule.

Für alle Kinder gibt es einmal im Jahr einen Vorlesetag. Die Lehrkräfte und Pädagogischen Mitarbeiter sowie freiwillige hinzugezogene Eltern der Schule wählen je ein Kinderbuch aus, aus dem sie vorlesen wollen. Es wird darauf geachtet, dass genügend Angebote für kleine und größere Kinder bereitgestellt werden. Die Kinder können sich dann für eines der Bücher entscheiden. In Kleingruppen bekommen sie einen Ausschnitt aus dem gewählten Buch vorgelesen.

Kinder der vierten Klassen gehen zum Vorlesen in die benachbarten Kindertagesstätten. Die Zeiten und Gruppen werden individuell von der jeweiligen Deutschfachkraft und den Kindergartengruppenleitungen vereinbart.

 

Lesewettbewerb

Einmal im Jahr findet für die dritten und vierten Klassen ein schulinterner Vorlesewettbewerb statt. Zuvor werden in den beteiligten Klassen die Bewertungskriterien besprochen und es wird erst einmal ein klasseninterner Wettbewerb ausgetragen. Die Siegerin/ der Sieger nimmt dann am schulinternen Lesewettbewerb teil.

Die 6 Kinder lesen dann aus einem von den Lehrkräften bestimmten Buch vor und werden von einer Juri bestehend aus Schulleitung, Pädagogischer Mitarbeiterin und Sekretärin sowie der Vorjahressiegerin oder dem Vorjahressieger beurteilt. Alle Kinder die daran mitwirken erhalten auch ein kleines Geschenk, gestiftet von dem Förderverein der Grundschule in Südstadt, unserem Förderverein.

 

Theaterbesuche

> kann derzeit nicht stattfinden

Mindestens einmal im Jahr besuchen alle Klassen eine Theatervorstellung. Der Schulkindergarten und die ersten Klassen sind in der Regel Gäste in der „Nr.10“; die weiteren Klassen gehen nach Braunschweig oder Hannover ins Theater.

 

Erste Unterrichtsstunde

Die Klassenleitung ist für die Schülerinnen und Schüler immer ein fester Ansprechpartner und eine Bezugsperson in der Schule. Die erste Unterrichtsstunde jeden Schultages ist 55 Minuten lang statt 45 Minuten und wird in der Regel von der Klassenleitung erteilt.  So können wichtige Angelegenheiten, womöglich auch solche, die außerhalb der Unterrichtszeit z.B. am Nachmittag, geschehen sind, jedoch Auswirkungen auf die Zeit in der Schule haben, direkt zu Schulbeginn besprochen und geklärt werden.

 

Wir-Stunde

Unsere Schülerinnen und Schüler sind in einem Alter, indem sie sich nicht mehr nur für ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche einsetzen sollten, sondern auch die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler beachten sollten. Diese Stunde dient dem Austausch der Kinder in der jeweiligen Klasse. Sie können in dieser Zeit unter der Leitung ihrer Klassenlehrkraft über ungeklärte Streitigkeiten, schlimme Vorfälle, aber auch über ihre Wünsche und vor allem schönen Erlebnisse sprechen und diskutieren. Im Klassenrat lernen die Kinder, ihre „Schule“ aktiv mitzugestalten und unsere Schulentwicklung von Grund auf zu bereichern.

 

Bewegungsangebote

Ebenso wichtig wie die Hörbildung im Zusammenhang mit Sprache ist die Bewegung. Sowohl die Grobmotorik als auch die Feinmotorik spielen für die Sprachentwicklung eine große Rolle. Gezielte Bewegungen helfen, die beiden Hirnhälften besser miteinander zu vernetzen.

Unsere Bewegungsangebote finden auf dem großen Außengelände der Schule, sowie dem benachbarten Fußballplatz, der in den Pause genutzt werden kann (sofern das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht) und  der schönen, gut ausgestatteten Doppelturnhalle statt.

 

Bewegte Pause

In unserer ersten Hofpause können sich die Kinder Spielgeräte ausleihen. Kinder der Stufe 4 verwalten das Pausenspielzeug und verleihen es über die Pausenzeit an die Kinder. Mit Hilfe der Spielgeräte kann die Pause interessanter und bewegungsreicher gestaltet werden. Zusätzlich bietet unsere Sozialpädagogin eine bewegte Pause an, in der er unterschiedliche Spiele anbietet, an denen die Schülerinnen und Schüler teilnehmen können. Viele der Materialien und der Materialwagen konnten Dank der Unterstützung des Fördervereins Peine für Jugend und Kultur und des Fördervereins der Grundschule in der Südstadt angeschafft werden.

 

Bundesjugendspiele

Unsere Bundesjugendspiele finden, wenn das Wetter es zulässt, einmal im Jahr auf unserem Außengelände und dem benachbarten Sportplatz statt. Zusätzlich zu den drei bekannten und traditionellen Disziplinen Laufen, Springen und Werfen bieten wir noch Klettern an unserer Kletterwand auf dem Schulhof, Eierlauf und andere lustige Disziplinen an. Dabei werden wir stets tatkräftig von den Eltern unserer Schülerinnen und Schülern unterstützt.

 

Fußball

Wenn das Wetter es zulässt, können unsere Kinder in den Pausen, der Betreuungszeit und während des Ganztags den benachbarten Fußballplatz zum selbst organisierten Fußballspiel nutzen.

Im Ganztag werden ebenfalls verschiedene Fußballgruppen angeboten.

Einmal im Jahr findet schulübergreifend je ein Fußballturnier für die Mädchen und eines für die Jungen der Grundschulen in Peine statt, an dem wir regelmäßig mit einer Schulmannschaft teilnehmen.

 

Leichtathletik

Einmal im Jahr findet ein schulübergreifender Leichtathletikwettbewerb der Grundschulen statt. Auch daran nimmt die Schule regelmäßig mit ausgewählten Kindern teil.

 

Ball-über-die-Schnur-Turnier

Einmal im Jahr tragen die dritten und vierten Klassen ein schulinternes Ball-über-die-Schnur-Turnier aus. In selbstgewählten Kleingruppen mit lustigen erdachten Namen treten die verschiedenen Gruppen gegeneinander an. Auf den Turnieren herrscht stets eine sehr ausgelassene und frohe Stimmung.

 

Turnparcour

Für die ersten und zweiten Klassen sowie den Schulkindergarten gibt es einmal im Jahr, einen Tag nach oder vor dem Ball-über-die-Schnur-Turnier für die Großen, einen Turnparcour. Mutig stellen sich unsere Kleinen den oft ungewohnten Anforderungen. Sie sind mit viel Eifer und Freude dabei.

 

Kreativ-Sport

Wer sich nicht auf eine Sportart festlegen will und an vielem interessiert ist oder einfach mal Verschiedenes ausprobieren möchte, kann im Ganztag das Kreativ-Sport-Angebot wählen. Es findet je nach Wetterlage draußen oder drinnen statt.

Gesunder Start in den Morgen

Seit Juni 2019 bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein kostenloses Frühstück an. Kinder sollten nicht ohne ein Frühstück den Unterricht besuchen müssen. Deshalb ist es den Kindern unserer Schule möglich, in Zusammenarbeit mit „brotZeit e.V.“, der die Kosten übernimmt, an unserer Schule vor Unterrichtsbeginn zu frühstücken. Ab 07:15 Uhr bis 07:45 Uhr können die Kinder bei uns frühstücken. Am Buffet werden Milch, Müsli, Obst, Brot, Wurst, Käse und Marmelade angeboten.
Ehrenamtliche Senioren übernehmen täglich sehr zuverlässig die Vor – und Nachbereitung.

 

 

 

 

 

 

Der Schulkindergarten

Der Schulkindergarten ist Teil der Grundschule und hat die Aufgabe, vom Schulbesuch zurückgestellte schulpflichtige Kinder bis zur Schulfähigkeit zu fördern ( aus Erlass „Die Arbeit in der Grundschule“, SVBl. 5/81 S. 112 ff).

Schulpflichtig sind alle Kinder, die am 30.09. des Jahres das 6. Lebensjahr vollendet haben.

Kinder, die schulpflichtig, aber aufgrund ihrer körperlichen, sozialen, geistigen oder seelischen Entwicklung noch nicht schulfähig sind, sollen so gefördert werden, dass nicht nur ihre Schulfähigkeit sondern auch ihre Schulbereitschaft gestärkt wird, sodass sie in der ersten Klasse der Grundschule erfolgreich mitarbeiten können. Die Zurückstellung erfolgt durch die Schulleitung.

Aufgabe des Schulkindergartens ist es, alle Kinder ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend in ihrer gesamten Persönlichkeit zu fördern sowie Entwicklungsrückstände bzw. Störungen im sozialen, emotionalen, motorischen oder kognitiven Bereich aufzuarbeiten.

Unseren Schulkindergarten besuchen auch Kinder aus den benachbarten Grundschulen. Die Räumlichkeiten befinden sich im Gebäude der Grundschule, sodass die Schulkindergartenkinder am gesamten Schulleben (Pausen, Feste, Ausflüge, Theateraufführungen usw.) teilnehmen.

Ziele des Schulkindergartens

Ausgehend von ihren individuellen Lernerfahrungen und Lernfähigkeiten sollen die Kinder im Schulkindergarten grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten für erfolgreiches Lernen in der Schule erwerben.

Im Einzelnen soll/sollen

– ihr Selbstvertrauen aufgebaut und gefestigt

– ihre Lernbereitschaft gefördert bzw. geweckt

– ihre Fähigkeit zur Selbstkontrolle erweitert

– ihre Bereitschaft und Fähigkeit, mit anderen Kontakte aufzunehmen zu spielen und zu arbeiten, verbessert

– ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit erweitert

– ihr Aufgabenverständnis weiterentwickelt

– ihre Sprechbereitschaft und Sprechfähigkeit in der Gruppe gefördert

– ihre Grob- und Feinmotorik weiter ausgebildet und

– ihre visuelle, auditive und taktile Wahrnehmungs- und Differenzierungsfähigkeit

geschult werden.

Als Kompetenzbereiche werden ausgewiesen:

– Sprechen und Hören

– Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben

– Erfahrungen mit Mengen, Formen, Größen und Zahlen

– Natur- und Sachbegegnung

– Verkehrserziehung/Mobilität

– Bildnerisches Gestalten

– Rhythmisch-musikalische Erziehung

– Bewegungsförderung

– Medienerziehung

Die Arbeit führt allmählich von den Formen des vorschulischen Lernens zu den spezifischen Formen des Lernens in der Grundschule. Sie nimmt nicht Aufgaben, Ziele und Methoden des Grundschulunterrichts vorweg, sondern will den Kindern in aufeinander bezogenen Handlungsebenen einen Teil der kindlichen Alltagswirklichkeit erschließen und sie befähigen, neue Lebenssituationen zu bewältigen.

Der Besuch des Schulkindergartens bietet zurückgestellten Kindern die Möglichkeit, ohne Leistungsdruck, behutsam ihre individuelle Schulfähigkeit zu entwickeln und somit auf die Aufgaben des ersten Schuljahres vorbereitet zu werden.

Falls weitere Informationen gewünscht werden, wenden Sie sich bitte an den Leiter des Schulkindergartens, Herrn U. Tatzko.

Unsere Schulordnung – Beschlossen von der Gesamtkonferenz und dem Schulvorstand am 02.12.2019.

Die Richtlinien und Lehrpläne weisen den Schulen neben dem Bildungsauftrag auch einen Erziehungsauftrag zu. Die Förderung der sozialen Kompetenz ist von großer Bedeutung, um im täglichen Miteinander einen guten sozialen Umgang zu entwickeln. Ständig bieten sich Situationen in der gesamten Schule, die geregelt werden müssen. Darin liegt die große Chance, die Kinder an einen rücksichtsvollen Umgang und gegenseitige Achtung voreinander zu gewöhnen. Nur so kann sich der Einzelne in der Gemeinschaft wohl- und aufgehoben fühlen. Zur Erreichung dieses hohen Zieles sind Grundsätze nötig. Die Schulordnung legt die Verhaltensregeln für alle Schülerinnen und Schüler, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für Erziehungsberechtigte und Besucher im Einzelnen fest, mit dem Ziel, alle Abläufe in der Schule geordnet und sicher zu gestalten. In unserer Schule sollen sich alle wohlfühlen und mit Freude lernen können.
1) Beginn der Aufsicht ist an Schultagen um 7.45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die SchülerInnen das Schulgebäude betreten.

2) In der Zeit des Offenen Anfangs von 7.45 Uhr bis 8.00 Uhr halten sich alle SchülerInnen in ihrem jeweiligen Klassenraum auf und beschäftigen sich dort ruhig.

3) In den großen Pausen halten sich alle SchülerInnen auf dem Schulhof auf. Ist Regenpause angesagt, verbringen alle SchülerInnen die Pause in ihrem Klassenraum.

4) In der Frühstückspause von 8.55 Uhr bis 9.10 Uhr frühstücken alle SchülerInnen in ihrem Klassenraum.

5) Alle SchülerInnen versuchen in den Pausen zur Toilette zu gehen.

6) Alle SchülerInnen verlassen das Schulgelände unmittelbar nach ihrem jeweiligen Unterrichtsschluss.

7) Jegliche Form von körperlicher und verbaler Gewalt in der Schule ist verboten. Wir gehen respektvoll miteinander um. Unsere Schule ist schimpfwortfreie Zone!

8) Wir achten eigenes und fremdes Eigentum.

9) Wir achten auf unsere Umwelt. Jeder Einzelne ist mit dafür verantwortlich, dass unser Schulgebäude und das Gelände sauber und unversehrt bleiben.

10) Auf dem Schulweg verhält sich jedes Schulkind so, dass es selbst und auch andere sicher und gesund ans Ziel kommen.

11) Die Parkplätze vor der Schule sind während der Schulzeit für die Lehrkräfte und Mitarbeiter freizuhalten.

12) BesucherInnen der Schule haben sich im Sekretariat bzw. bei der Schulleitung anzumelden.

13) Das Mitbringen von elektronischen Geräten wie z.B. Smartphones, Tablets, Smartwatches oder Spielkonsolen in die Schule ist für SchülerInnen nicht erlaubt.

14) Der Aufenthalt von Hunden auf dem Schulgelände ist nur zu Unterrichtszwecken und nach vorheriger Genehmigung durch die Schulleitung gestattet.

15) Alle SchülerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen der Schule achten darauf, das Schulgebäude mit sauberem Schuhwerk zu betreten.

16) Alle SchülerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen der Schule gehen leise und geordnet durch das Schulgebäude.

17) Die SchülerInnen gehen von der Schultür aus allein in ihren Klassenraum. Eltern der Erstklässler dürfen ihre Kinder in den ersten zwei Schulwochen zum Klassenraum begleiten.

18) Nach Schulschluss warten die Eltern außerhalb des Schulgebäudes an der „Elternhaltestelle“ auf ihre Kinder.

19) Die Schulleitung übt das Hausrecht auf dem gesamten Schulgelände aus. Bei Verstößen gegen die Schulordnung kann ein Hausverbot erteilt werden.

20) Mitarbeiter, Besucher und Eltern respektieren das Rauch- und Alkoholverbot auf dem Schulgelände.

21) Jede/r Einzelne muss mit Konsequenzen rechnen, wenn er/sie gegen die Regeln verstößt.

22) Pädagogische Maßnahmen bei Regelverstößen können z.B. sein

  • Auf-/Abwertung auf der klasseninternen Ampel
  • Aufforderung zur angemessenen Entschuldigung (z.B. Entschuldigungsbrief)
  • Verhaltensregeln abschreiben (z.B. „Nachdenkzettel“)
  • Versäumte Zeit nacharbeiten
  • In einer anderen Klasse arbeiten
  • Säubern der verursachten Verschmutzungen
  • Schäden ersetzen
  • Elternbriefe und Eltern-Kind-Lehrer Gespräche

23) Verstößt ein Kind permanent gegen die Schulordnung, besteht eine grobe Pflichtverletzung oder kommt es zu einer Gewalttat, tagt die Klassenkonferenz und beschließt Ordnungsmaßnahmen.

Verhaltensampel
In allen Klassen wird mit der sogenannten Verhaltensampel gearbeitet. Dieses vierstufige Instrument bietet allen SchülerInnen eine direkte Rückmeldung ihres (Fehl)verhaltens mit dem Ziel, das eigene Verhalten zu reflektieren und zu steuern.
• Alle Kinder starten zu Beginn eines Schultages bei der Ampelfarbe grün.
• Bei einem Übertritt gegen eine bekannte Klassen- oder Schulregel „wandert“ der Schüler eine Stufe weiter nach unten (grün – gelb – orange – rot).
• Bei vorbildlichem Verhalten kann ein Schüler am Ende einer Unterrichtsstunde wieder eine Stufe nach oben gesetzt werden.
• Tätlichkeiten werden sofort mit der roten Stufe geahndet.
• Falls ein Schüler auf die rote Stufe gesetzt wird, schließt sich eine „rote Mitteilungskarte“ an die Eltern an. Die Lehrkraft, die die rote  Karte verteilt hat, ist auch der Ansprechpartner der Eltern.
• Die rote Karte soll von Eltern unterschrieben wieder an die Klassenlehrkraft zurückgegeben werden. Eine Wiedergutmachung oder Aufgabe zur Reflexion ist eine weitere Konsequenz.
• Die Häufung von roten Karten führt zu einem Gespräch zwischen der Klassenlehrkraft und den Eltern.
• Die wiederholte Ansammlung von roten Karten innerhalb eines Halbjahres führt zu einer Klassenkonferenz nach §61 des Niedersächsischen Schulgesetzes „Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen“.